cropped-schulstation_header.jpg

Die Schulstation ist Anlaufstelle für alle Schüler_innen, Eltern und Pädagog_innen der Erika-Mann-Grundschule. Sie ist ein Angebot des Deutschen Kinderschutzbundes Berlin.

In der Schulstation können die Kinder über Sorgen, Nöte und Ängste reden. Egal, ob es um Konflikte in der Schule/Klasse, zu Hause oder im sozialen Umfeld geht. Hier ist es zunächst wichtig eine vertrauensvolle und tragfähige Beziehung zu den Kindern aufzubauen, um mit ihnen gemeinsam mögliche Lösungswege zu erarbeiten. Für die positive Gesamtentwicklung des Kindes ist es zudem wichtig, die Eltern zur aktiven Mitarbeit zu gewinnen, konstruktiv mit allen am Schulleben Beteiligten zusammenzuarbeiten und sich mit Vertreter_innen der öffentlichen Jugendhilfe als auch den im Sozialraum tätigen Einrichtungen zu vernetzen.

Kinderrechte, Sozialtraining und Gewaltprävention

Die Sozialpädagog_innen führen im vierten Jahrgang ein soziales Training (zur Ausbildung sozialer Kompetenzen und eines guten Klassenklimas) in allen Klassen durch und tragen mit einem Kinderrechteseminar zur Projektwoche „Gewaltprävention“ bei, die in Kooperation mit dem Polizeiabschnitt 35 in den 5. und 6. Klassen stattfindet. Hier werden auch die Eltern durch einen Elternabend eingebunden.

Konfliktlots_innen

Außerdem begleiten die Sozialpädagog_innen die Konfliktlotsen in ihrer Arbeit und auch bei der Ausbildung zum Konfliktlots_innen. Konfliktlotsen und Konfliktlotsinnen sind Schüler_innen, die die Aufgabe übernommen haben, bei Konflikten zwischen Schüler_innen zu vermitteln. Die Schüler_innen aus den 5. Klassen werden im Rahmen des Wahlunterrichts (WUV) ein halbes Jahr lang zu Streitschlichter_innen ausgebildet. Sie sind nach erfolgreicher Ausbildung in den Pausen ansprechbar. Für Gespräche nutzen sie einen Raum der Schulstation im Erdgeschoss. Dort werden sie auf Fotos gezeigt, damit sie als Konflikthelfer_innen im Gedächtnis bleiben.

Die Schulstation macht Angebote für:

  • Zeit und Raum geben für Gespräche, in denen Kinder über ihre Ängste und ihre Sorgen sprechen können​
  • Zeit und Raum geben zum Entspannen und Ausruhen
  • Zeit und Raum geben um Aggressionen abzubauen und zu toben
  • Gemeinsames Spielen, Malen, Basteln
  • Einzelförderung über einen längeren Zeitraum für Kinder mit erhöhtem Unterstützungsbedarf
  • Streitschlichtung und Mediation (auch mit Gruppen und im Klassengefüge)
  • Hilfe in Krisensituation
  • Bei Bedarf informieren wir über die Angebote der Jugendhilfe und anderer sozialer Dienste im Sozialraum und vermitteln dorthin.

  • unbürokratische und kostenlose Beratung und Unterstützung
  • Information zu Angeboten der Jugendhilfe und anderer sozialer Dienste im Sozialraum sowie auf Wunsch Kontaktherstellung und Begleitung beim Erstbesuch
  • Vermittlung und Begleitung bei Gesprächen in der Schule und im Nachmittagsbereich

  • Beratung und Unterstützung bei Sorgen zu Kindern und deren Familien
  • Auf Wunsch begleiten wir Elterngespräche und vermitteln zwischen Schule und Eltern.
  • Gemeinsame Planung und Durchführung von Klassenseminaren und Gruppenangeboten (z.B. Interventionsmöglichkeiten bei Mobbing u.ä.)